Welle gegen Plastik im Meer

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Bis zu 13 Millionen Tonnen Müll landen jedes Jahr in unseren Ozeanen. Müll der Jahrzehnte bis Jahrhunderte braucht um zersetzt zu werden und in seinem langen Leben jede Menge Schaden anrichten kann. 80% von diesem Müll gelangt vom Land aus ins Meer, es ist also Müll, den wir erzeugen. Müll aus den Städten und Dörfern, die über verschiedene Wege - vor allem über Flüsse - ins Meer transportiert werden. Ein hoher Anteil von diesem Müll ist Plastik. Dieser ist besonders schädlich, da er lange braucht um zu zerfallen. Auf seiner Reise durchs Meer wird der Plastikmüll durch UV-Strahlung, Wellengang und Steine zu immer kleineren Partikeln, die schließlich kaum noch zu sehen sind. Doch sie sind immer noch da und werden vom Plankton aufgenommen. Dieser ist die Grundnahrung von den meisten Meeresbewohnern und somit gelangt das Mikroplastik in die Nahrungskette und in die Mägen aller Meeresbewohner und schließelich auch auf deinem Teller!

Greenpeace fordert daher Gesetze, die dem Plastikwahnsinn Einhalt gebieten. Plastikverpackungen um Obst und Gemüse und vor allem die Plastiktüten zu jedem Einkauf sollen in Zukunft nicht mehr zum Alltag gehören. Genauso soll Mikroplastik, der sich in Zahnpasta und anderen Kosmetikartikeln versteckt verboten werden. Einwegprodukte bieten keine Zukunftsperspektive mehr. Doch noch hat die Politik nichts unternommen, um dieses Vorhaben zu unterstützen.

Wir waren daher in Berlin und haben mit über 500 Menschen eine riesen Welle gegen Plastik gemacht - Mehrweg statt weg ins Meer! - und uns ganz einfach eigene Tragetaschen geknüpft.

Unterstütze auch du den Kampf gegen Plastik, indem du Stofftaschen und Rucksäcke verwendest und Glas- statt Plastikflaschen, sowie bewussteres Einkaufen.

Oder hol dir hier 10 Tipps für weniger Plastik im Alltag: http://www.greenpeace.de/themen/meere/10-tipps-fuer-weniger-plastik